Busreise vom 24. bis 26. Oktober 2008 nach Görlitz, Bunzlau, Breslau.
Auf den Spuren des Fruchtbringers Martin Opitz,
„In Latein sind viel Poeten, immer aber ein Virgil;
Deutsche haben einen Opitz, Dichter sonsten eben viel“
( Friedrich von Logau 1604–1655)
Vom 24. bis 26.10.2008 unternahmen einige Mitglieder und Interessierte
der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft eine Studienreise nach Görlitz,
Bunzlau und Breslau. Wir waren auf den Spuren von Martin Opitz anlässlich
seines bevorstehenden
370. Todestages im Jahre 2009. Opitz war der Begründer der „Schlesischen
Dichterschule“ und ein bedeutender Dichter des Barock. Er wurde 1629
durch Fürst Ludwig von Anhalt- Köthen in die Fruchtbringende Gesellschaft
aufgenommen. Besonders Diederich von dem Werder und Friedrich Schilling
hatten sich vehement für Opitz eingesetzt. Bei der Aufnahme verlieh
ihm der Fürst den Gesellschaftsnamen „der Gekrönte“,
und als Emblem wurde ihm ein Lorbeerbaum mit breiten Blättern zugedacht.
Unsere erste Station dieser Reise auf den Spuren dieses bedeutenden Dichters
und Philosophen war die Stadt Görlitz. Hier war Opitz als Hilfslehrer
an der Schola Augusta tätig. Ein weiteres Ziel in Görlitz war
das Schlesische Museum, das Einblicke in die vielgestaltige Kulturgeschichte
Schlesiens zeigt. Vom Mittelalter bis in die Neuzeit bot sich uns ein Panorama
der Geschichte Schlesiens, das einst zum piastischen Polen, später
zum habsburgischen Böhmen, dann zum Preußen der Hohenzollern
und zum Deutschen Reich gehörte. Zentrale Themen im Museum sind der
Streit der Konfessionen im 16./17. Jahrhundert, die preußische Eroberung
Schlesiens. Besonders die barocke Kunst und Literatur waren für uns
interessant ...
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Reisebericht
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